Projekte mit Bundesförderung
Die Entwicklung der sechsten Mobilfunkgeneration vorantreiben und gleichzeitig entscheidende Impulse für den Transfer in Anwendungen wie Industrieautomation und Logistik setzen – das ist das Ziel des neuen Projekts „6GEM+“.
Im Rahmen seiner 6G-Forschungsroadmap fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) das Projekt „6GEM+: Wertorientierte 6G-Kommunikationssysteme für die vernetzte digitale Industrie“. Es hat zum Ziel, die Entwicklung der sechsten Mobilfunkgeneration voranzutreiben und gleichzeitig entscheidende Impulse für den Transfer in Anwendungen wie Industrieautomation und Logistik zu setzen. Die RWTH Aachen koordiniert das Projekt, weitere Partner sind die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund sowie das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML.
In Bochum koordiniert Prof. Dr. Aydin Sezgin aus der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik das Forschungsteam um Prof. Dr. Katharina Kohls, Prof. Dr. Setareh Maghsudi, Prof. Dr. Akash Kumar, Prof. Dr. Nils Pohl und Prof. Dr. Tarik Taleb.
Der aktuelle Mobilfunkstandard 5G muss weiterentwickelt werden, um den Einsatz mobiler Technologien, KI-Computing und Extended Reality in industriellen Anwendungen zu fördern. Dabei sind insbesondere integriertes KI-Computing und Echtzeitübertragung, extrem geringe Latenzzeiten und hohe Zuverlässigkeit wichtige Anforderungen, die mit 5G-Systemen nicht vollständig erfüllt werden können. Der „6GEM+“-Transfer Hub hat sich zum Ziel gesetzt, diese Herausforderungen aktiv anzugehen.
Das Forschungsteam kann dabei auf den Arbeiten aus dem Vorgängerprojekt „6GEM“ aufbauen, das bis Juni 2025 ebenfalls vom Bund gefördert wurde und sich in den vergangenen Jahren als international führender Forschungshub zur Schlüsseltechnologie 6G etabliert hat. Auch an diesem Projekt waren die Ruhr-Universität Bochum und die Technische Universität Dortmund bereits beteiligt.