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Forscherin im Labor

ReCO2NWert

Klimaschädliches CO2 als Werstoff zu nutzen, ist Ziel des Projekts.

Aus industriellen Prozessen wird tonnenweise Kohlenstoffdioxid freigesetzt und gelangt als klimaschädliches Treibhausgas in die Atmosphäre. Es stattdessen aufzufangen und sinnvoll zu nutzen, ist Ziel des Projekts ReCO2NWert. Im Rahmen dieses vom Cluster für industrielle Biotechnologie koordinierten Projekts arbeiten Forschende um Dr. Carolin Mügge aus der Biotechnologie der Ruhr-Universität Bochum daran, aus CO2-haltigen Abgasen einer Müllverbrennungsanlage mittels Bakterien Inhaltsstoffe für Kosmetikprodukte oder Ausgangsstoffe für Kunststoffe zu gewinnen.

Förderung

Am Projekte beteiligt sind die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, die Ruhr-Universität Bochum, das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie und das Fraunhofer UMSICHT gemeinsam mit den Unternehmen MVA Weisweiler, Dr. Babor, Covestro Deutschland und dem nova-Institut. Das Projekt wird durch das Cluster industrielle Biotechnologie (CLIB) koordiniert. Der Bund fördert das Projekt mit insgesamt acht Millionen Euro.

ReCO2NWert ist ein Zukunftsprojekt des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Bund und das Land Nordrhein-Westfalen unterstützen die nachhaltige Transformation des Rheinischen Reviers mit mehr als 14,8 Milliarden Euro.

Bildliche beispielhafte Darstellung eines Doktorhuts
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