So werden die Tiere an der Ruhr-Universität gehalten
Wir legen größten Wert auf hohe Standards in der Tierhaltung und -pflege. Hier gibt es einen Einblick in die Haltung von Vögeln, Ratten und Mäusen an der Ruhr-Universität Bochum.
Mäuse werden in kleinen Gruppen gehalten. Spielzeug, Verstecke und Nistmaterial sorgen für eine anregende Umgebung.
Bestimmte genetische Merkmale werden vor Ort gezüchtet.
In solchen Boxen werden die Mäuse in kleinen Gruppen gehalten. Watte, Röhren, Leitern oder Laufräder sorgen für Anregung.
Jede Box ist separat belüftet. So können sich eventuell eingetragene Krankheitserreger nicht ausbreiten. Sämtliche Boxen sind computerüberwacht. Tierpflegende kontrollieren das Wohlergehen der Mäuse täglich.
Die Hygieneanforderungen sind hoch. Alle paar Tage werden die Mäuse umgesetzt und alles Zubehör gründlich gereinigt. Die Käfige durchlaufen einen Spülmaschinengang.
Mäuse lernen in Versuchen zum Beispiel, einen Lichtreiz mit einem unangenehmen Strompuls zu verbinden. In einem zweiten Schritt verlernen sie ihre Furcht. Das lässt Rückschlüsse auf die Entstehung von Angsterkrankungen zu.
Ratten werden wie Mäuse in kleinen Gruppen gehalten. Auch ihre Käfige sind mit Nist- und Spielmaterial ausgestattet.
Verhaltensversuche mit Ratten erlauben uns, Emotionen und deren Verarbeitung im Gehirn besser zu verstehen.
Die Tauben an der Ruhr-Universität Bochum werden artgerecht in Gruppen gehalten, Pärchen werden nicht getrennt. Sie verfügen über Freiflugvolieren und Sitzregale.
Die Tauben werden in Verhaltensversuchen erforscht. Mittels Konditionierung lernen sie die Lösung von Aufgaben, die uns Einblicke in die Funktionsweise ihres Gehirns erlauben.
Ein Kleintier-Magnetresonanztomograf ermöglicht es zu untersuchen, welche Gehirnbereiche der Taube in bestimmten Versuchssettings aktiv sind.
Die Tauben stammen von Züchtern oder aus eigener Zucht.
Die Haltung von Fischen wurde Ende 2025 aufgegeben.