Materialwissenschaft

Erzeugung, Umwandlung, Speicherung und Verteilung von Energie – das bedarf innovativer Lösungen, zu denen das Design von neuen Materialien der Schlüssel ist. In einem interdisziplinären Forschungsnetzwerk kooperieren hierzu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Bereichen der Materialwissenschaft innerhalb der Ruhr-Universität Bochum und im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr auch mit Partnern an der Universität Duisburg-Essen.

Sonderforschungsbereiche

Alfred Ludwig ist Sprecher des SFB
Das Team dieses Sonderforschungsbereichs will Oberflächen von komplexen metallischen Mischkristallen atomar genau verstehen und designen.
Gerät mit Messanzeige

Ziel ist es, Chemikalien im post-fossilen Zeitalter nachhaltig und effizient herzustellen.

Detailaufname einer Turbinenschaufel

Um wissenschaftliche Grundlagen für eine neue Generation einkristalliner Superlegierungen geht es in diesem Sonderforschungsbereich.

Abgeschlossene Sonderforschungsbereiche

Plasmakammer

Der Sonderforschungsbereich erforscht neue Materialien durch Plasmatechnik.

Kristallartige Strukturen
Der Sonderforschungsbereich erforscht Formgedächtnistechnik unter dem Gesichtspunkt der Produktinnovation und im Bereich anspruchsvoller Anwendungen im Maschinenbau und in der Medizin.

ERC Grants

Alfred Ludwig
Prof. Dr. Alfred Ludwig ist Inhaber des Lehrstuhl Materials Discovery and Interfaces, leitet das Zentrum für Grenzflächendominierte Höchstleistungswerkstoffe und ist Direktor des Research Centers Future Energy Materials and Systems.

Weitere Preise

  • Prof. Dr. Silvana Botti hat einen Momentum-Grant der VolkswagenStiftung erhalten.
  • Prof. Dr. Anna Grünebohm wurde mit dem Innovationspreis NRW in der Kategorie Nachwuchs ausgezeichnet.

Weitere Projekte

Projekt DIMENSION

Das Projekt „Determining materials for energy conversion – Establishing a fast track towards processing and evaluation“, kurz DIMENSION, wird vom Mercator Research Center Ruhr mit rund 1,8 Millionen Euro für fünf Jahre gefördert. Forschende der Universitätsallianz Ruhr kooperieren, um neue Materialien für das Gelingen der Energiewende zu entwickeln – etwa für Brennstoffzellen und für die Elektrolyse von Wasser zur Herstellung von sogenanntem grünen Wasserstoff.

Wasserstoffsymbol im Periodensystem
NRW-Kooperationsplattform MAT4HY.NRW
Presseinformation

SUPERQUMAP, SOLARUP und Compositionally Complex Alloys

Prof. Dr. Anna Böhmer ist im Management Committee der EU Cost Action „Superconducting Nanodevices and Quantum Materials for Coherent Manipulation, kurz „SUPERQUMAP“. Prof. Dr. Silvana Botti ist am Pathfinder-Projekt „SOLARUP“, gefördert vom European Innovation Council, beteiligt. Prof. Dr. Tong Li ist Mitglied des Schwerpunktprogramms 2006 „Compositionally Complex Alloys – High Entropy Alloys“.

Forschungsstrukturen

Forscherinnen und Forscher arbeiten an der Entwicklung von neuartigen Höchstleistungswerkstoffen mit bisher ungenutzten Eigenschaften.

Im Zentrum für Grenzflächendominierte Höchstleistungswerkstoffe werden Materialien für extreme Bedingungen untersucht und weiterentwickelt.

Early-Career-Gruppen

  • Emmy Noether-Gruppe „Skalenübergreifendes computergestütztes Design von multifunktionalen ferroelektrischen Kompositen“
    Prof. Dr. Anna Grünebohm
  • Emmy Noether-Gruppe „Bio-inspirierte Aktivierung von Kohlenstoffdioxid mittels Heterobimetallischer Komplexe“
    Prof. Dr. Ulf-Peter Apfel (2014 bis 2021)
  • Fraunhofer Attract-Gruppe „C1EKAT – CO2-Reduktion durch Elektrokatalyse“
    Prof. Dr. Ulf-Peter Apfel
  • ForLab PICT2DES „Forschungslabor Mikroelektronik Bochum für 2D-Elektronik“
Eine Person beim Schweißen
Aktuelle Meldungen aus der Materialforschung
Newsportal

Kooperationen in der Universitätsallianz Ruhr

Das Research Center Future Energy Materials and Systems hat das Ziel, neue dringend benötigte Materialien für Energieträgererzeugung, Energiekonversion, -speicherung und -transport zielgerichtet, schnell und nachhaltig zu entwickeln.
Ziel der Zusammenarbeit ist eine vollständige und präzise Beschreibung der gesamten Materialkette – von den Atomen bis zum fertigen technischen Bauteil und umgekehrt.
Bildliche beispielhafte Darstellung eines Dokuments.
Forschung an der RUB
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